5

Mar

2010

Hurra, hurra, der Freitext der ist wieder da… :))) und was zu gewinnen gibt’s auch noch :)!!!

18:06,

Tina Englisch

Ich dufte wie eine Rose,

bin weich wie ein Teddybär,

willst du mir zu schnell an die Hose

dann mach ichs Dir superschwer… ; )

* * *

willst Du…

einen supererfolgreichen Mann,

der Dir jeden Wunsch von den Augen abliest,

Dich auf Händen trägt, Dir zuhört und Dich abgöttisch liebt?

Dann klick weiter… ; )

* * *

Absolut süsses, verschmustes,

braun- und kurzhaariges,

mit dunklen Knopfaugen ausgestattetes

Mädel sucht Begleitung für lange Spaziergänge.

Männer bevorzugt, da sich das Frauchen auch gern

mal wieder so richtig verlieben möchte…

* * *

…endlich wieder habt Ihr die Möglichkeit, in Eurem love.at Konto zu schreiben, wonach Euch ist, nach Lust und Laune…

…und ich hab mich mal auf die Suche gemacht nach den originellsten Beschreibungen ihrer- und seinereiner. Wie beschreibt Man(n) und Frau sich so auf love.at?

Leider sind noch sehr viele Profile ohne Text, und ich kann mir gut vorstellen, dass es manchen noch gar nicht aufgefallen ist, dass die neue Freiheit wieder zurückgekehrt ist; aber auch bei den Frischlingen sind leider noch viele Profile ohne Text…

Selbstverständlich aber nicht alle, ich habe gesucht, und bin für euch fündig geworden: für mich bisher die beste Kreation: „traut euch, ich beisse nicht!“ Das könnte der eine oder andere schade finden… ; )!

Ansonsten durch die Bank recht liebe und ansprechende Beschreibungen, was mir allerdings aufgefallen ist – sie ähneln sich alle sehr, deshalb heute von mir noch ein paar Tipps für die optimale Gestaltung der „Freitexträume“:

1. vermeide negative Formulierungen: es klingt einfach ganz anders, wenn statt „ich will nicht“ ein „ich wünsche mir“ dort steht; und sagt dennoch das gleiche aus.

2. Versuche Dich durch diesen Text von den anderen abzuheben, Du bist einzigartig – warum?

3. Für diesen Freiteil gilt: umso kreativer Du hier bist, umso einfacher hat es Dein Gegenüber, Dich im ersten Mail anzusprechen. Aber nicht nur das, es macht auch Dich zu dem, was Du bist – nämlich einzigartig! Nütze die Gelegenheit… : )

In diesem Sinne…

Finde Deine Liebe!

Eure Tina Englisch

PS: Eure Meinung ist gefragt: schickt mir die besten „mehr über mich“s, die ihr in den Profilen hier auf love.at findet! Für den/die VerfasserIn gibt es was zu gewinnen, nämlich sechs Monate freie Premiummitgliedschaft hier auf love.at; und für den, der sie gefunden hat – ebenfalls 3 Monate! Freu mich auf eure zahlreichen Posts!


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26

Feb

2010

Frühlingszeit, Beutezeit

18:06,

Tina Englisch

Frühling, Frühling, Frühling, der Frühling ist da…! Die Hüllen fallen, die Blicke verharren wieder länger an bestimmten Körperstellen (des Gegenübers!) (also, die Blicke der Männer, ok – die Frauen schaun schon auch, aber halt an andere Stellen – vor allem vorm Spiegel – prüfend, auf den noch verbliebenen Winterspeck… ; )!!!) aber alles in allem… flackern die Hormone auf, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die jetzt schon weniger bedeckte Haut treffen… Schade eigentlich für die armen Australier, bei den gilt ja momentan eher der Umkehrschluss… und erst die Eskimos… brrrr ; )!

Die Natur erwacht, langsam kämpfen sich die ersten Blumen den Weg durch den letzten Schnee, und die Sonnenstrahlen wärmen den Boden und lassen die Tiere aus dem Winterschlaf erwachen. Die Vögel beginnen zu zwitschern, die männlichen Genossen jeder Spezie beginnen, ihre Vorzüge zu zeigen und kämpfen um die besten Weibchen, die Zeit der Paarung beginnt…

Ähnlich verhält es sich auch beim Menschen; wir kommen aus unseren gut beheizten Wohnungen schon hervor und geniessen die Sonnenstrahlen, bekämpfen noch die letzten Weihnachtskekse, die sich an den Hüften breitgemacht haben… und dann… ganz plötzlich passiert etwas seltsames: die Sehnsucht nach dem Partner fürs Leben ist nicht mehr ganz so gross, denn die ersten Sonnenstrahlen wärmen unser Herz genauso, als ob wir unser Glück schon gefunden hätten…wir öffnen uns wieder weiter, beginnen aufzublühen, zu strahlen, genauso, wie die Natur mit ihren vielen Knospen und bunten Blüten…

Und plötzlich erhöht sich unsere Attraktivität für das andere Geschlecht immens. Durch unser Lachen, durch unsere Offenheit werden wir zum Magneten für unser Gegenüber… also genau die richtige Zeit, um so richtig durchzustarten, bei der Suche nach dem „ihm“ oder „ihr“…

Übrigens: die coolen werden jetzt sage: ach was, jetzt brauch ich ja gar nicht unbedingt… Vorsicht meine Lieben, schon meine Oma hat immer gesagt: wer vorsorgt in er Zeit, der hat in der Not… der nächste Winter kommt bestimmt… ; )!

In diesem Sinne…

Finde Deine Liebe!

Eure

Tina Englisch

PS: Habt Ihrs schon bemerkt? Die Kreativität hat wieder Einzug in die Profile gehalten, Ihr könnt jetzt wieder schreiben, was immer ihr wollt… also frei nach dem, wie euch der Schnabel gewachsen ist! Mein Tipp: nützt die Gelegenheit, ihr macht es euch und allen anderen viel leichter, „mal anders“ mit euch in Kontakt zu treten! Ausserdem: nächste Woche gibt’s darüber ein Spezial, und ihr könnt auch was gewinnen ; )!


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19

Feb

2010

Sex sells… vom Sex als Konsumgut und über die romantische Liebe

21:09,

Tina Englisch

Ich hätte gerne… ein Kilo Liebe… aber zum Mitnehmen. Im Wegwerfbeutel ; )!

Wie schon in der letzten Woche sind wir nochmal dort zu Gast, wo man normalerweise in Alltagsgesprächen lieber aussen vor bleibt… in der Intimsphäre, genauer gesagt, beim Sex. Diesmal geht es – um die sexuelle Zufriedenheit.

Schon mal ein relativ schwieriges Thema für den Dauersingle, denn der hat nicht schon jemanden parat (ok, nicht alle!), sondern ist darauf angewiesen, dass seine Wochenendakquise immer wieder mit Erfolg gekrönt ist; es sei jetzt dahingestellt, ob er dies übers Internet oder live in Discos oder Bars versucht. Der Vollständigkeit halber sei noch aufgeführt, wer hier nicht so erfolgreich abschneidet, dem bleibt natürlich auch noch der Weg in diverse Etablissements…

Jedoch wie schauts mit der Zufriedenheit aus? Und hier zeigen diverse Studien: durch den übermässigen Konsum von Sexualität in den Medien zeigen sich – sowohl bei Menschen, die in Beziehung leben, aber vermehrt bei Singles – erste Abstumpfungserscheinungen. Sex wird einfach „verwendet“ zur Bedürfnisbefriedigung und wird in vielen Fällen nur benützt wie eine Ware aus dem Supermarkt.

Das Problem: Abstumpfung. Mit der Zeit wird der Akt ein immer kürzerer und er bekommt weniger Bedeutung; es geht einfach nur mehr um die „Zielerreichung“, und das auf dem schnellsten Weg. Und irgendwann… ist es einfach nur mehr etwas, was man „braucht“. Und sich dann holt… wie ein Semmerl vom Bäcker.

Was heisst das nun genau? Das besondere, das Erlebnis geht verloren; Sex verkommt zur routinierten Handlung. Wie schon erwähnt zeigt sich dieses Phänomen zwar auch in längeren Beziehungen, aber  es tritt auch vermehrt bei Menschen auf, die ihr geregeltes Sexualleben über One Night Stands spielen. Hier ist es die Aufregung der Eroberung, die die Sache spannend macht, oftmals mehr als der sexuelle Akt an sich.

Und das ist schade… denn gerade das Einlassen auf das Gegenüber, das Erkennen des anderen als „etwas Besonderes“, macht den Sex einzigartig und schön, bringt das Erlebnis zu zweit bis zu dem Punkt, an dem sich nicht nur die Körper, sondern auch die Herzen vereinen… und ab dem Punkt ist es dann auch nicht mehr austauschbar.

Was ich damit sagen will… jedem sei seine Art zu leben gelassen, jeder so, wie er gerne möchte. Ab und zu rate ich jedem, aber vor allem denen, die auf der Suche sind nach Abenteuer ohne feste Bindung, zu überlegen, ob sie immer noch das machen, was sie wirklich wollen, und ob es sich für sie auszahlt, anstelle von Liebe Befriedigung wie an der Supermarktkasse zu bezahlen… ; )!

In diesem Sinne…

Finde Deine Liebe! (oder was auch immer Du suchst!)

Eure Tina Englisch


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12

Feb

2010

Spitzenhöschen, Schokolade und Lederhosen im Internet… kann denn Dating Sünde sein…?

20:08,

Tina Englisch

…über die Liebessünden beim iDating

Er, 37, groß, gutaussehend und gut gebaut lernt sie kennen – 34, eine hübsche Erscheinung, gute Figur und tolle Haare. Die beiden scheinen sich getroffen zu haben, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck… und los geht’s, eine Mail ist besser als die andere, die Romantik beginnt schon im WLAN zu knistern. Und dann: das erste Telefonat: er balzt mit einer männlichen Stimme um die Gunst der schönen Maid, und sie schnurrt lieblich und warm um seine Worte… doch was ist das? Auf einmal… sie traut ihren Ohren kaum – TELEFONSEX? Das kann doch wohl nicht wahr sein… und das beim ersten Telefonat? Die Gedanken brausen durch den Kopf – durchhalten oder auflegen, durchhalten oder auflegen, sie entscheidet sich… gar nicht. Zumindest nicht in den ersten zwei Minuten, denn sie will ja eigentlich auch wissen, ob sie sich nicht vielleicht doch getäuscht hat? Hat sie nicht…

Oder… wir machen es uns einfach und nehmen – damit wir nicht so viele Personen mit ins Spiel bringen einfach das gleiche Pärchen als Beispiel, und die lernen sich diesmal eben wieder kennen…übers Internet… diesmal aber wird nicht telefoniert, sondern vorsichtshalber erstmal gechattet… mit Video versteht sich. Beide gleich im ersten Moment ganz hin und weg von der Gegenseite und was passiert? Diesmal scheint sie völlig angetan von seinen Worten und so schnell kann er gar nicht schauen, hat sie auch schon – die Bluse… na zumindest beginnt sie, diese abzulegen… und er? Nein! Sicher nicht! Wenn ihr jetzt glaubt, dass er sich überlegt, Skype abzudrehen, dann habt ihr euch getäuscht meine Lieben, denn er ist ein Mann, und der beginnt, sie so richtig männlich anzufeuern, und macht auch noch mit Freude mit ; )!

Die schnellste Masche ist übrigens, die Fragen der Sexualität gleich im ersten Mail zu klären: >>…also ich steh schon auch auf Kuschelsex, aber wenn Du mich so richtig heiß machst…<< ; )

Alles Erfindung! Oder doch nicht? Ja genau mein Lieben, heute geht’s um Sex. Wann, wie, wer, was, wo… und vor allem – wie schnell? Gibt es denn eine Richtlinie? Oft wird gefragt – ist es ok, sich beim ersten Date mit einem Kuss zu verabschieden, andere wiederum nehmen das nicht ganz so eng und fragen sich, ob auch die Unterwäsche fallen soll… wiederum andere? Die denken nicht mal mehr über die Unterwäsche nach, oder ziehen erst gleich gar keine an, was nicht da ist, muss nicht fallen… ; )!

Richtlinie? Tut mit leid, aber die gibt es nicht. Ich kann nicht mal mit gutem Gewissen sagen: wenns beim ersten Date gleich zum Austausch von Körperflüssigkeiten kommt, hat die Beziehung keine Chance… nur, dass dieses Verhalten in vielen Fällen den weiteren Kontakt erschwert – vor allem dann, wenn sich einer Hals über Kopf verliebt – denn das zeigt die Statistik… aber unmöglich ist es dennoch nicht.

Persönlich bin ich ja eher dafür, dass man’s beim ersten Date auch ein bisschen langsamer angehen lassen kann, denn wers wirklich ernst meint, der hat ja schließlich noch viel Zeit für die lustvollen Genüsse, die erotischen Spielchen und was sonst noch alles in das Repertoire der sexuellen Entfaltungsmöglichkeiten gehört ; )! Aber letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, wichtig ist – und das ist wirklich die einzige Richtlinie, die es für dieses Thema gibt: es muss für beide passen! Dann ist alles erlaubt… ; )!

Viel Spaß beim Daten!

In diesem Sinne…

Finde Deine Liebe!

Eure

Tina Englisch


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5

Feb

2010

Warum, warum, warum nur…

19:07,

Tina Englisch

Bekomme ich nie eine Antwort? Das ist wohl die Frage, die die meisten Menschen bewegt, und auch die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird…

Und – ob man(n)s nun glaubt oder nicht, ein wesentlich höherer Anteil von Männern beschäftigt sich mit dieser Frage, als Frauen dies tun. Sei es nun, weil Frauen das coolere Geschlecht sind ; ), oder aber, weil sie einfach viel weniger erste Mails verschicken…

Und wer kennt das nicht, liebe Internet-Community: Du sitzt vor dem Computer und stöberst nichts ahnend in den Profilen herum… und auf einmal hauts Dich fast vom Stockerl: das ist es – DAS genialste Foto, mit dem Menschen, der einfach nur so für Dich gemacht zu sein scheint. Das Herz beginnt zu klopfen… die Finger beginnen ganz leicht zu schwitzen… im ganzen Körper macht sich eine Anspannung breit… es ist eigentlich wie beim ersten Date, nur ohne Date – und vielleicht gerade im Oma-Pyjama mit den Rüschen am Kragen oder überhaupt gleich in ihrer ihrer alten Pumphose, die ja bekanntlich weiss ist, aus Baumwolle, und die Rüschen am Knie hat… (ob das ein Liebestöter ist ; )? Oder gar wieder modern wird?) Na auf jeden Fall – dieses Date vermasselt man trotzdem nicht… ausser… man wählt die falschen Worte.

Aber was schreib ich nun?

Liebend gern würde ich diese Frage beantworten, am liebsten mit einem Anschreibenvordruck, in das lediglich Name und ein zwei Details des Profils eingebaut werden müssen, und schon klappts mit der Rückantwort… doch liebe Leute, leider, das funktioniert nicht.

Hier zuerst mal die häufigsten Irrglauben:

1. wer etwas fülliger ist, der bekommt keine Antworten

Stimmt nicht! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Komiker wie Helmut Qualtinger eine Antwort bekommen… Es kommt nicht auf das Äussere an, oder besser gesagt, nicht nur: wer ansprechende Mails schreibt, der bekommt auch eine Antwort. Die Frage ist vielmehr: passen Deine Mails zu Deinem Gegenüber? Wenn nicht, dann bekommst Du auch keine Antwort…

2. Wenn ich viel Schreibe, zeige ich Interesse:

Ja, kann sein, dass das so ist. Aber allein durch die Anschrift (egal ob Du viel oder wenig schreibst) zeigst Du Interesse, die Frage ist vielmehr: schaffst Du es, das Interesse des Gegenübers zu wecken? Und hier stellst Du Dir am besten die Frage: was würde mich interessieren? Welches Mail müsste man mir schreiben, damit mich der „Antwort-Klick“ nur so förmlich anleuchtet? Wie schon in meinen vorangegangenen Artikeln erwähnt; je weniger Du schreibst, umso interessanter ist es… aber dennoch – so viel, dass der andere interessiert ist, mehr zu erfahren. Ist ein bisschen wie im Krimi – mach eine Andeutung, wer der Täter ist, aber um Gottes Willen, verrats nicht auf der ersten Seite ; )

3. Mein Gegenüber muss mich so nehmen, wie ich bin.

Stimmt. Aber nicht jedes Gegenüber, sondern eben nur der oder die eine. Deshalb brauchst Du auch nicht verzagen, wenn einige nicht antworten, das sind eben nicht diejenigen, die Dich so nehmen, wie Du bist. Also, weitersuchen… ; )

Und hier die traurige Wahrheit: es gibt kein allgmein gültiges Rezept für erste Mails. Jeder von uns ist anders, und genauso individuell sollten sich auch die Mails gestalten. Deshalb – wenns gar nicht klappt mit den Antworten, dann solltest Du auch eine individuelle Lösung suchen, denn was Du schreibst, soll ja zu Dir und Deiner Persönlichkeit passen… Sonst funktioniert vielleicht der Mail-Kontakt, aber in Wahrheit zeigt ja erst das Leben, wieviel Potential in Eurer Beziehung steckt…

Deshalb… munter auf und weiterschreiben. ; )

In diesem Sinne… viel Erfolg bei den Mails!

Finde deine Liebe!

Eure

Tina Englisch


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29

Jan

2010

Liebeskummer lohnt sich nicht my darling…

20:08,

Tina Englisch

…Schade um die Tränen in der Nacht… Liebeskummer lohnt sich nicht my darling, weil schon morgen dein Herz darüber lacht… (Sim Malmkvist 1964,  http://bit.ly/18nbe5 ) und obwohl wir alle so genau darüber bescheid wissen, dass nicht mal ein ordentlicher Liebeskummer zum Tod führt (ausser man betrinkt sich und baut dann einen Unfall), ist es doch so, dass wir – immer und immer wieder glauben, dass der Sensenmann schon an unsere Türe klopft, wenn unser Herz bricht.

Aber, Liebeskummer hat schon auch seine schlimmen Seiten, unbestritten: Zuerst mal – die Unmengen von Taschentüchern, die man täglich verbraucht, die verquollenen Augen, die nicht mal 3 kg Makeupspachtelmasse gänzlich entfernen können… oder noch viel schlimmer: wenn ein Auto an einem vorbeifährt, dass in Farbe und Marke ident ist mit dem des Ex; oder wenn „unser“ Lied im Radio gespielt wird… und jeder Liebesfilm im abendlichen Fernsehunterhaltungsprogramm wird zum absoluten Horrorthriller!

Aber das ist noch nicht alles: da gibt es ja auch noch die zwei Sorten des Liebeskummertypen: die erste Sorte verzichtet, solang es andauert gänzlich auf Nahrungszufuhr, und kann nach einiger Zeit schon beinahe im Röntgenmagazin modeln, die andere… tja, das ist die Sorte Schokolade macht auch glücklich… leider meist so glücklich, dass das Ende des Liebeskummers auch das Ende der Passform der Jeans bedeutet. ; )

Wenn wir diese Phase dann überstanden haben, und beschliessen: ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann ( Trude Herr, 1959, http://bit.ly/1MJR2 ) dann wissen wir auch – der Liebeskummer ist vorbei und wir sind wieder „aufnahmebereit“ für die Liebe.

Ahm… wie bitte? Phase? Ja, der Liebekummer kann in Phasen eingeteilt werden:

Zuerst kommt die Phase der Leugnung: wir wollen nicht wahrhaben, dass unser Gegenüber uns nicht will und hoffen, dass er oder sie sich doch noch besinnt.

Die zweite Phase ist die Phase der Wut, eine sehr wichtige Phase, in der man auch den negativen Seiten des anderen Platz gibt.

Die dritte Phase ist die des Selbstmitleids, man denkt, niemanden zu finden, hässlich oder zu wenig gut zu sein… ist depressiv und niedergeschlagen.

Die letzte Phase des Liebeskummers ist das frei werden. Man beginnt zu reflektieren, erkennt die eigenen Fehler und im besten Fall auch, was man hätte besser machen können; man bemerkt, dass man selbst doch nicht so übel ist, und durchaus lieb und gut genug, um von jemandem (oder mehreren) geliebt zu werden… und beginnt, sich wieder nach neuen, potentiellen Partnern umzuschaun – ausser, man hat in der Phase der Trauer beschlossen, Mönch oder Nonne zu werden, dann kann man unter den Punkt „heiraten“ der „to-do“ Liste des Lebens beruhigt ein Häkchen setzen ; ). Und wir bemerken… wieder einmal sind wir nicht gestorben, an der unheilbaren, einfach von selbst verschwindenden „Krankheit“ Liebeskummer… ; )!

Und dann kanns auch mit der neuen Liebe klappen… (ein guter Zeitpunkt, um im Internet tätig zu werden… ; )!)

In diesem Sinne –

Finde Deine Liebe!

Eure

Tina Englisch


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22

Jan

2010

Er/sie steht einfach (nicht) auf Dich

20:08,

Tina Englisch

… und wer will das nicht wahrhaben? Ich… also – nicht ich, sondern der oder die „ich“, deren Objekt der Begierde einfach nicht so will wie es erwünscht ist…

Schon im Film „er steht einfach nicht auf dich“ wurde uns vorgemacht, was es bedeutet, NICHT verliebt zu sein, und ein Gegenüber zu haben, das uns unglaublich attraktiv findet. Da kann schon mal ein Handy-Abhängiger kurzerhand „vergessen“, dass sowas wie Mobiltelefone überhaupt bereits erfunden wurden. Und selbst die faulsten Menschen finden sich im Handumdrehen in der Welt der Workaholics wieder… augenscheinlich ; ) jaja, die Liste der Ausreden ist lang, so schnell kann man da oft gar nicht schauen, ist die vor fünf Jahren verstorbene Katze wieder lebendig und leidet – unvorhergesehenerweise und völlig plötzlich an… hm… vielleicht Migräne? Und wir? Jaja… wir neigen dazu, sogar das zu glauben… ; )

Was bedeutet das aber nur genau? Es bedeutet, das „ich“ mich über beide Ohren unsterblich in mein Gegenüber verliebt habe, das aber leider nur für mich gilt, und der/die Angebetete das leider gar nicht so sieht.

Wie erkennen wir nun, dass wir allein diejenigen sind, die’s im Liebestaumel erwischt hat?

1. wir werden selten angerufen, auf Rückrufe warten wir unheimlich lang

2. keine Komplimente, und unsere bleiben unerwidert

3. es vergeht eine Ewigkeit, bis wir nach einem Treffen angerufen werden

4. es werden keine erneuten Treffen vereinbart

5. die vereinbarten Treffen werden verschoben, verschoben, verschoben

Stop! Ich habe nicht gesagt, dass wir bereits die Flinte ins Korn werfen sollen, wenn einmal verschoben wird, wenn ein Kompliment nicht erwidert wird, oder ein Rückruf ausbleibt. Ich sage: wenn du mal beginnst, dich mit deiner besten Freundin (oder deinem besten Freund) darüber auszutauschen, ob er/sie dich mag, wenn er dieses oder jenes tut, wenn du beginnst zu analysieren, welch logische Erklärung es gibt für ein (häufiger auftretendes) Verhalten, dass in deiner Welt eindeutig nichts mit Liebe zu tun hat, DANN solltest du lieber die Finger davon lassen, denn hier ist die Platte heiss und du kannst dich nur allzu leicht verbrennen am Feuer deiner eigenen Liebe… denn die Flamme dieses Gegenübers scheint unentzündbar.

An diesem Punkt werden sicher einige schreien: ja, aber es gibt ja auch noch die Angst… stimmt! Und hier kann jeder selbst entscheiden, als was er in die neue Beziehung geht: als vollwertiger Partner, oder als Psychotherapeut. Ich denke einfach, man sollte niemanden in eine Beziehung „hinein coachen“, entweder er/sie möchte das von selbst, dann werdet ihr gemeinsam gleichwertige Methoden finden, um die Angst zu überwinden, oder die Zeit ist einfach noch nicht reif. Vielleicht triffst du ja den selben Menschen drei Jahre später wieder, bis dahin ist die Angst verarbeitet und – es funkt. Und alles geht leicht… so wie es sein soll, in der Liebe : )!

Liebe ist etwas, das entweder ist, oder eben nicht. Und wenn sie ist, dann ist sie leicht. Dann sollte ich mich doch viel lieber mit meiner/m FreundIn darüber unterhalten, wie schön alles erscheint, wie rosa meine Brille diesmal ist, oder auf welcher Wolke 7 ich mich gerade befinde… und wenn nicht? Dann lieber weitersuchen… denn irgendwo führt ein Weg in den 7. Himmel…

In diesem Sinne…

Finde deine Liebe!

Eure

Tina Englisch


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15

Jan

2010

Ich suche dich, du suchst mich… oder auch nicht?

19:07,

Tina Englisch

…über die Angst… und deren Bewältigung… bzw warum Ratgeberkolumnisten so wenig über diese Angst schreiben!

Wie schon in meiner Antwort an Bruno auf meine letzen Artikel erwähnt, möchte ich dem Thema Angst vor Bindung/Beziehung einen eigenen Artikel widmen:

Zu Beginn denke ich, ist es wichtig mal zu sagen, dass es – nach meiner Erfahrung – keine Einschränkungen gibt, welche Menschen auf Internetplattformen nach den geeigneten Partnern suchen. Von Student bis arbeitslos, über Anwälte und Ärzte; alles tummelt sich auf diversen Plattformen, vom überzeugten Single bis zum verzweifelten Sucher; es gibt den Hascher nach Bestätigung, uvm; aber sind diese Menschen nicht überall unterwegs? Finden wir sie nicht auch auf jeder Durschnittsparty?

Vorerst – warum sich wenige Psychologen mit dem Thema Angst befassen in Ratgeberkolumnen: weil sich auch weniger Menschen mit dem Thema Angst befassen. Also schon, aber mehr diejenigen, die auf Menschen treffen, die Angst haben. Denn diejenigen, die selbst lieber weiterhin ihre Angst behalten als sich auf das Gegenüber einzulassen, die haben (für sich) schon einen guten Grund und wollen zumeist die Angst gar nicht loswerden – zumindest nicht in diesem Moment. Sobald sie dazu bereit sind, werden sie es auch tun, und dazu braucht es meist keine Ratgeberkolumne, sondern nur einen Blitz der Liebe; meist Liebe zu sich selbst.

Es ist eine Tatsache: es gibt viele Menschen, die – aus welchem Grund auch immer – sich nicht mehr einlassen wollen: weil sie verletzt wurden, weil sie nicht gelernt haben, was Liebe ist, weil sie sich selbst nicht lieben und deshalb ein Gegenüber suchen, das unrealistisch perfekt sein muss und somit einfach nicht real, weil sie sich einfach nicht umstellen wollen, denn Beziehung bedeutet auch Anpassung, und sogar das kann zu Verletzungen führen… und welcher Grund auch immer dahinter steht, Menschen wollen nicht verletzt werden. Völlig legitim. Je weiter wir uns – also jeder von uns – aus dem Fenster hinauslehnen, desto eher fallen wir. Auch das ist klar. Andere wiederum springen sofort, ohne sich überhaupt vergewissert zu haben, dass darunter zumindest ein Sprungtuch gespannt ist. Sie verlieben sich wahnsinnig schnell und geben gleich und sofort alles, am liebsten beim dritten Date der Ring am Finger ; )! Wie hoch wir hinaufklettern, und wie tief wir fallen, dass ist eigentlich eine Sache der eigenen Vorliebe, bzw – was Liebe wirklich ist, aber dazu später.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Verletzung: wir werden verletzt und lassen uns deshalb nicht mehr auf Beziehungen ein, weil wir Angst haben, wieder verletzt zu werden: diese Betrachtungsweise ist – oberflächlich betrachtet – richtig, allerdings hat sie – tiefgründig – keinerlei Bestand: wenn wir uns – wegen einer Verletzung nicht mehr auf andere Menschen einlassen, dann nicht aus dem Grund um nicht verletzt zu werden, sondern aus dem Grund, weil wir selbst es versäumt haben, die alte Verletzung zu heilen. Wir sind in dem Gefühl geblieben „nicht richtig“, „nicht liebenswert“ zu sein; „nicht auszureichen“ oder „nie den richtigen zu finden, der/die uns liebt“. Der Grund der dahinter steckt ist aber nicht, dass wir Angst haben, dass der andere uns nicht liebt, sondern der, dass wir uns selbst nicht lieben, dass wir selbst Angst davor haben, vor dem anderen nicht zu bestehen; „gut genug zu sein“. Das muss erst geheilt werden, und das geht nur und einzig und allein über „finde heraus, dass du selbst liebenswürdig bist“. Deshalb auch sehr oft die „Selbstbestätigungstripps“ nach Trennungen: um sich selbst wieder mit den Augen der Bewunderung zu sehen.

Liebe – und das ist jetzt das Geheimnis – ist nichts, was uns gegeben werden kann, es ist auch nichts, was uns genommen werden kann. Liebe ist – oder eben nicht. Sie entsteht in uns, und wächst in uns. Ein Mensch in unserem Leben kann –wenn er uns durch die Augen der Liebe sieht, unsere eigene Liebe zu uns selbst nur wachsen lassen, weil wir vielleicht durch seine Augen gesehen an uns selbst Seiten entdecken, die wir bisher noch nicht kannten, und deshalb uns selbst als liebenswürdiger und begehrenswerteter erkennen, als bisher. Oder er regt uns dazu an, über uns selbst hinauszuwachsen. Indem er zB Dinge in uns sieht, die wir vergessen haben, nicht für möglich gehalten hätten, oder nicht mal selbst in uns gesehen haben. Wir erringen Erfolge, angeregt durch unseren Partner und freuen uns über uns selbst. Somit ist die Liebe zum Partner eigentlich nicht mehr, als die Liebe zu uns selbst, die wir auf einmal um so viel stärker, umso vieles intensiver erleben, dass wir das „zu viel“ an Liebe „abgeben“ müssen, und sie auf den Partner übertragen. Dadurch, dass er das auch macht, wird unsere Liebe mehr und wir wachsen beide über uns hinaus. Die Liebe wächst…

Und hier kommen wir auch zum Grundproblem: Menschen, die sich auf die Liebe nicht einlassen, haben meist nicht die Fähigkeit verlernt, den anderen zu lieben, sondern eher die Fähigkeit, liebevoll auf sich selbst hinzuschauen. Und die wahren Leidtragenden? Sind diejenigen, die es mit diesen Menschen zu tun haben, und sich in sie verlieben. Es geht dann darum, den egoistischen Blick des Wollens von sich selbst wegzulenken, hin zu – was bin ich – wer bin ich – was will ich – und was kann ich selbst bei mir tun, um die Liebe zu erkennen,… zu mir selbst, denn das ist die einzige Liebe, die ich brauche, um mit dem Leben und mit meinen Mitmenschen und nicht zuletzt mit meinem Partner glücklich zu werden.

Deshalb… auf die höchsten Gipfel kommen wir alle – mit der Liebe zu uns selbst… und mit dem richtigen Partner? Beginnen wir zu fliegen… ; )

In diesem Sinne

Finde Deine Liebe!

Eure Tina Englisch

PS: Vielen, herzlichen Dank auch für eure Mails, Gästebucheintragungen usw, freu mich sehr über eure Meinung zu meinem Blog! : )


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8

Jan

2010

Das erste Date – und was krieg ich?

19:07,

Tina Englisch

Den Mann meiner Träume – George Clooney, Brad Pitt, Keanu Reeves und Konsorten? Die Frau mit den Maßen 90-60-90 á la Barbie; super-intelligent wie Marie Curie, und trotzdem das perfekte Heimchen, das im Zweifelsfall immer dem Mann recht gibt; und auch im Bett mindestens Basic Instinkt-Qualitäten aufweist (nur den Eispickel darf sie daheim lassen, wenns recht ist)?

Das erste Date; die Erwartungen sind hoch: die Fotos wurden ausgetauscht, wir erwarten… das Unerwartete; das, was alle unsere Vorstellungen und Träume übersteigt… warum? Weil uns die Medien das so erklären. Meinte doch schon Barbra Streisand in „Liebe hat zwei Gesichter“ ironisch: „wenn ich nicht beim ersten Kuss im Hintergrund Bocelli singen höre, schmeiss ich ihn raus…!“ Aber ist das Liebe? Oder ist das unsere romantische Vorstellung davon, was Liebe sein kann?

Liebe kann auch das sein, was oben beschrieben ist: Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen, Romantik in allen Ecken und 100de Blicke stündlich aufs Telefon… Und unbestritten – wenn beim ersten Date keine Emotionen da sind – und ich meine wirklich GAR KEINE – dann wird sich das auch nicht ändern, wenn wir uns noch weitere zehn Male treffen. (Ok, vielleicht wenn zwischen dem ersten und dem letzten Date 15 Jahre liegen… ; )!) Unser Instinkt verrät uns sofort, ob Anziehung vorherrscht, oder eben nicht. Woran liegts? Ob es uns nun gefällt oder nicht, es liegt… im ersten Moment an der Optik. Weil wir „faschieren uns homogen“, wie Bernhard Ludwig so schön sagte… Evolutionsbedingt, denn wir wollen die besten Vorraussetzungen für unsere Kinder schaffen.

Übrigens: Evolutionsbedingt ist es nicht von Vorteil, magersüchtig zu sein… also, dies geht jetzt an alle Frauen mit übermässigem Schlankheitswahn: die meisten Männer finden Frauen schön, die auch wie Frauen aussehen! Skelette sind ja nicht umsonst die Flopp-Fotoserie vom Playboy… ; )

Letztlich ist es nicht unser Hirn, das über Zustimmung oder Ablehnung entscheidet (es entscheidet höchstens, dass die Wahl, die unser Instinkt gefällt hat, rationell weniger vorteilhaft ist), sondern unsere Sinne sagen uns, wo es langgeht. Also: Augen, Nase und die emotionale Instanz – auf „guat Deutsch“ das Herz! Und das sieht sowieso viel besser als alle Augen der Welt zusammen es beherrschen würden… ; )

Und dann… dann kommt die Liebe! Die Liebe, das ist das schöne Gefühl, das wir empfinden, wenn wir mit unserem Partner zusammen sind: und jetzt kommts: aber nicht, weil er so toll ist (das ist die romantische Liebe), sondern, weil wir an der Seite dieses Menschen wir selbst sein können und genauso geliebt werden, wie wir sind. Und diese Liebe natürlich erwidern. Mit all unseren Eigenheiten, die andere vielleicht als Fehler bezeichnen… aber wir haben keine. Kein einziger von uns… (wir machen gelegentlich welche ; )!) Das ist die Liebe jenseits von Romantik… die Liebe, die trotzdem liebt…ohne Erwartungen!

In diesem Sinne…

Finde Deine Liebe!

Eure

Tina Englisch


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